Kochsalzlösung für Kontaktlinsen

Kochsalzlösung

Sterile Kochsalzlösung ist die Allzweck-Flüssigkeit für jeden Kontaktlinsenträger: Sie gehört zum abendlichen Reinigungsritual mit Kontaktlinsen Pflegemittel, kann kurzfristig als Aufbewahrungslösung dienen, und ersetzt in Ausnahmefällen die Nachbenetzungstropfen.

Wichtig ist, dass die Flüssigkeit in der Vorratsflasche absolut keimfrei bleibt. Lassen Sie die Tropfspitze mit nichts in Berührung kommen und füllen Sie die Flasche nicht nach. Die meisten erhältlichen Kochsalzlösungen enthalten ein verträgliches Konservierungsmittel. Verwenden Sie eine angebrochene Flasche trotzdem nur so lange, wie laut Herstellerangaben die Sterilität gewährleistet ist.

Kochsalzlösung bei der Kontaktlinsenreinigung

Sterile Kochsalzlösung enthält kein Reinigungs- oder Desinfektionsmittel. Sie dient dazu, alles potentiell Augenschädliche von den Kontaktlinsen abzuspülen: Ganz am Anfang der Reinigung, wenn Sie mit den Fingern die Oberfläche der Kontaktlinsen säubern und nach der Desinfektion mit Peroxidlösung. Auch den Kontaktlinsenbehälter sollten Sie nach jeder Benutzung mit Kochsalzlösung ausspülen, bevor Sie ihn an der Luft trocknen lassen.

Monats- und Jahreslinsen brauchen einmal pro Woche eine Spezialreinigung mit Proteinentferner. Diesen bekommen Sie meist als Enzymtabletten. Lösen Sie die Tabletten immer in Kochsalzlösung auf, niemals in Leitungswasser!





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Sterile Kochsalzlösung als Notfall-Nachbenetzer

Wenn Ihre Augen trocken werden und jucken, dann fehlt Tränenflüssigkeit. Am schnellsten passiert das, wenn Sie in einem beheizten Raum am Bildschirm arbeiten. Man ersetzt die fehlende Flüssigkeit mit sogenannten Nachbenetzungstropfen, die in ihrer Zusammensetzung echten Tränen ähneln. Haben Sie akut trockene Augen und keine Nachbenetzungslösung zur Hand, dann können Sie sich ausnahmsweise etwas sterile Kochsalzlösung in die Augen tropfen. Sie ist zwar nicht genau so zusammengesetzt wie Tränenflüssigkeit, aber sie ist keimfrei, und augenverträglicher als Leitungswasser.