Nachbenetzungslösung für Kontaktlinsen

Nachbenetzungslösung

Kontaktlinsenträger sind nicht die einzigen, die mit trockenen Augen zu kämpfen haben. Aber es trifft sie besonders leicht, denn mit einer Linse im Auge blinzelt man weniger. Auch wer lange in einen Bildschirm schaut, blinzelt leicht zu selten. Heizung oder Klimaanlage trocknen die Raumluft aus, und Zigarettenrauch reizt die Augen unmittelbar. Wenn Sie einem dieser Faktoren, oder mehreren zusammen, stundenlang ausgesetzt sind, dann werden die Augen trocken und jucken. Es fehlt Tränenflüssigkeit. Eine Nachbenetzungslösung ist ein Kontaktlinsen Pflegemittel und schafft hier Abhilfe. Es gibt sie in kleinen Einmal-Ampullen für den Notfall, oder im Vorratsfläschchen für den regelmäßigen Gebrauch.

Allerdings sind die künstlichen Tränen keine Dauerlösung: Das Auge kann sich daran gewöhnen, dass Flüssigkeit von außen kommt, und stellt dann selbst weniger Tränen her. Wenn Sie häufig unter trockenen, juckenden Augen leiden, sprechen Sie darüber mit Ihrem Augenarzt.





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Woraus besteht die Nachbenetzungslösung?

Die klassische Nachbenetzungslösung ist eine sterile Kochsalzlösung mit weiteren Mineralien, die in der menschlichen Tränenflüssigkeit vorhanden sind. Sie ist keimfrei. Ein schwacher Puffer hält den pH-Wert stabil. Die gängigen Nachbenetzungslösungen sind entweder ohne Konservierungsstoffe, oder sie enthalten spezielle lichtempfindliche Konservierungsstoffe, die im Auge sofort in ihre harmloseren Bestandteile zerfallen.

Mittlerweile sind auch Nachbenetzungstropfen mit verschiedenen Zusätzen erhältlich: Es gibt sie beispielsweise mit Hyaluron, für einen gleichmäßigeren Tränenfilm auch auf der Oberfläche der Kontaktlinsen. Eine andere Variante ist Nachbenetzungslösung mit einem milden Reinigungsmittel, das die Kontaktlinse sauber hält, ohne dabei das Auge zu reizen. Sprechen Sie sich bezüglich solcher Spezial-Nachbenetzungslösungen mit Ihrem Optiker ab, um sicher zu gehen, dass die Tropfen für Ihre Augen und für Ihre Kontaktlinsen geeignet sind.