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Kontaktlinsen Test

Was macht einen guten Kontaktlinsen Test aus?

Noch sind die Brillenträger in der Überzahl. Aber Kontaktlinsen gewinnen immer mehr Fans: Sie lassen ein größeres Sichtfeld als eine Brille, sind beim Sport praktischer zu tragen und verändern das Aussehen nicht. Andererseits stellen Kontaktlinsen mehr Ansprüche an Pflege und Hygiene und kommen – je nach Modell – auf Dauer etwas teurer.

Die ersten Kontaktlinsen – darauf sollten Sie achten

Im Internet sind Kontaktlinsen in der Regel günstiger als beim Optiker. Lesen Sie sich vorab einen Kontaktlinsen Test und die Kundenmeinungen zu verschiedenen Modellen durch. So gewinnen Sie einen Überblick darüber, welche Marken und Ausführungen für Sie in Frage kommen.

Das erste Paar Linsen sollten Sie dennoch beim Optiker anpassen lassen. Denn zum einen brauchen manche Träger bei den Kontaktlinsen eine andere Sehstärke als die der Brille. Zum anderen sollten Sie die Linsen, wenn irgend möglich, probetragen. Nach einigen Tagen kann der Optiker überprüfen, ob z.B. Druckstellen an der Augenoberfläche sichtbar sind. Sobald Sie den richtigen Linsentyp und Hersteller für sich gefunden haben, können Sie Kontaktlinsen und Kontaktlinsen Pflegemittel kostengünstig im Internet bestellen.

 

Wovon hängt die Qualität einer Kontaktlinse ab?

Für den Träger sind vor allem drei Eigenschaften wichtig: Verträglichkeit, Tragekomfort und Reproduzierbarkeit. Anhand dieser drei Kriterien entscheidet der Kunde sich für Linsentyp und Marke. Der Hersteller hat verschiedene Parameter, die er verändern kann, damit sein Produkt in allen drei Punkten gut abschneidet: u.A. Material, Dicke, Krümmung und Durchmesser der Linse. Für einen aussagekräftigen Kontaktlinsen Test werden diese Eigenschaften bei jedem Modell sorgfältig recherchiert und bewertet. Der Preis, die erhältlichen Dioptrienwerte und die Kundenbewertungen können ebenfalls ins Testergebnis mit einfließen. Die Gesamtnote für jeden Kontaktlinsen Test setzt sich aus mehreren dieser Einzelbewertungen zusammen. Weitere Testkriterien sind möglich.





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1. Das Material

Als in den 1880er Jahren die allerersten Kontaktlinsen erfunden wurden, waren sie aus Glas. Sie korrigierten zwar bereits die Sehschwäche, konnten aber nur wenige Stunden am Stück im Auge bleiben. Über Plexiglas und Acrylglas kam man dann zu Kunststofflinsen. Die erste weiche Hydrogel-Kontaktlinse ging in den Siebzigern in Serienproduktion. Hydrogel ist umso sauerstoffdurchlässiger, je höher sein Wassergehalt ist.

1.1 Weiche Linsen aus Silikon-Hydrogel

Heute bestehen die meisten weichen Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel. Durch den Silikonanteil ist dieses Material drei- bis viermal so sauerstoffdurchlässig wie das beste Hydrogel. Andererseits macht Silikon-Polymer das Material steifer, so dass diese Linsen sehr genau angepasst sein müssen, damit es keine Reizungen oder Druckstellen am Auge gibt. Ein zweiter Nachteil: Die Oberfläche von Silikon-Hydrogellinsen ist wasserabweisend. Damit kann die Linse den gleichmäßigen Tränenfilm auf dem Augapfel unterbrechen und es kommt leichter zu trockenen Augen. Diverse Oberflächenbehandlungen sorgen dafür, dass viele Modelle dennoch recht gut zu benetzen sind.

Je höher der Wassergehalt einer Silikonhydrogel-Linse, desto weicher und komfortabler. Allerdings kann die Linse austrocknen, wenn Sie sich lange in trockener Luft aufhalten. Um ihre Form zu behalten, ziehen die Kontaktlinsen dann Wasser aus dem Tränenfilm, und die Augen werden trocken. Wenn Sie in einem beheizten Raum fernsehen oder am Bildschirm arbeiten, sollten Sie darauf achten, oft genug zu blinzeln. Eventuell lohnt es sich, mit Nachbenetzungstropfen zusätzliche Flüssigkeit ins Auge zu bringen.

1.2 Harte Linsen aus RGP

Bei formstabilen Kontaktlinsen lautet die Abkürzung für das Material: RGP (rigid gas permeable). Das Material ist noch sauerstoffdurchlässiger als Silikon-Hydrogel und auf lange Dauer besser verträglich, denn es nimmt keine Schadstoffe oder Schmutzpartikel an. Allerdings müssen harte Kontaktlinsen perfekt ans Auge angepasst sein, sonst reizen sie die Hornhaut.

Ratgeber: Harte oder weiche Kontaktlinsen?

2. Die Dicke

Je dünner eine Kontaktlinse, desto weniger spürt sie der Träger und desto leichter gewöhnt er sich daran. Die Sauerstoffdurchlässigkeit ist bei dünnen Linsen ebenfalls besser. Man unterscheidet die Mittendicke (die oft auf der Verpackung einer Kontaktlinse angegeben ist) und die Randgestaltung. Letztere entscheidet darüber, wie sehr man die Kontaktlinse beim Blinzeln spürt. Für einen Kontaktlinsen Test lassen sich allerdings nicht einfach die verschiedenen Linsendicken gegeneinander aufrechnen. Denn wie dick eine Kontaktlinse mindestens sein muss, damit sie ihren Zweck erfüllt, hängt von Typ, Sehschwäche und Tragedauer ab. Formstabile Linsen sind dicker als weiche, Jahreslinsen sind etwas dicker als Monatslinsen und Wochenlinsen. Am dünnsten sind weiche Tageslinsen.

Je mehr Dioptrien, desto dicker wird in der Regel die Linse: Bei Kurzsichtigkeit (Minus-Dioptrien) sind die Kontaktlinsen in der Mitte vergleichsweise dünn. Bei manchen Herstellern kann aber der Rand dicker ausfallen als bei anderen. Bei Weitsichtigkeit (Plus-Dioptrien) ist die Linsenmitte meistens etwas dicker.

Die dicksten Kontaktlinsen sind torische Kontaktlinsen, mit denen man eine Hornhautverkrümmung korrigiert. Bei diesen Linsen ist es wichtig, dass sie genau richtig im Auge orientiert sind. Verwendet der Hersteller hierfür das Accelerated Stabilization Design (ASD), dann kommt er um eine vergleichsweise große Mittendicke nicht herum. Solche Modelle haben deshalb von allen Kontaktlinsen die längste Eingewöhnungszeit.

3. Die Linsenkrümmung

Die Linsenkrümmung (Basiskurve, BC) beschreibt die Wölbung der Seite, mit der die Kontaktlinse am Augapfel anliegt. Sie gibt an, welchen Radius im Millimetern eine Kugel hätte, auf deren Oberfläche die Linse genau passen würde. Welche BC ein Träger braucht, hängt von der Krümmung seiner Augenhornhaut ab. Die Hornhautvermessung ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der professionellen Anpassung einer Kontaktlinse. Tragen Sie nur Modelle mit dem BC-Wert, den der Optiker für Sie festgestellt hat. Sonst laufen Sie Gefahr, dass die Linse sich (bei zu kleiner Basiskurve) am Auge fest saugt, oder aber (bei zu großem Radius) nicht zuverlässig im Auge sitzt, oder in der Mitte direkt auf der Hornhaut aufliegt und sie quetscht.

Der häufigste BC-Wert für Kontaktlinsen ist 8,6 mm. Hochwertige Modelle sind in der Regel mit verschiedenen Krümmungen erhältlich. Als Bewertungskriterium fließt in einen ausführlichen Kontaktlinsen Test mit ein, welches Spektrum an verschiedenen Linsenkrümmungen der Hersteller anbietet und wie fein die Abstufungen sind.





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4. Der Durchmesser

Der Durchmesser einer Kontaktlinse hat Einfluss auf Verträglichkeit und Tragekomfort. Je mehr vom Linsenrand unter den Augenlidern verschwindet, desto bequemer und sicherer sitzt die Linse. Kleinere Kontaktlinsen sind dagegen bei jedem Blinzeln zu spüren und können beim Sport herausfallen. Dennoch lohnt sich die Eingewöhnungszeit für Linsen mit kleinem Durchmesser: Je weniger Fläche die Kontaktlinse bedeckt, desto besser wird das Auge mit Tränenflüssigkeit benetzt, und so mit Nährstoffen versorgt.

Ein zuverlässiger Kontaktlinsen Test bewertet den Linsendurchmesser nicht einfach nach Millimetern. Denn, genau wie bei der Linsenkrümmung, erfordern verschiedene Linsenmodelle unterschiedliche Größen. Weiche Kontaktlinsen haben in der Regel einen größeren Durchmesser als harte Kontaktlinsen. Bei torischen Kontaktlinsen mit ASD müssen zwingend Teile des oberen und unteren Randes unter dem Augenlid zum liegen kommen. Und seltene Augenerkrankungen können Speziallinsen erfordern, die nicht nur die Hornhaut, sondern einen größeren Teil des Auges bedecken.

5. Die Reproduzierbarkeit

Bei hochwertigen Modellen sind alle Kontaktlinsen mit den selben Parametern absolut identisch. Bei Billigmodellen dagegen kann es Unterschiede geben: Von einer Packung zur anderen, oder sogar von einer Linse zu anderen innerhalb der selben Packung, fühlen sich die Kontaktlinsen anders an. Das spricht für schlechte Herstellung. Die Unterschiede stören nicht nur den Tragekomfort. Im schlimmsten Fall können sogar richtig angepasste Kontaktlinsen die Augen reizen, wenn der Hersteller die bestellte Linsenkrümmung nicht bei jeder Linse hundertprozentig einhält.

Die Reproduzierbarkeit einer Kontaktlinse ist nicht auf der Verpackung zu finden, auch nicht auf der Website des Verkäufers. Verlässliche Informationen darüber findet man in den Kundenmeinungen. Stöbern Sie deshalb ein wenig in Kontaktlinsen Foren und lesen Sie Kundenbewertungen zu den diversen Herstellern.

6. Weitere Faktoren, die in einen Kontaktlinsen Test mit einfließen

Kundenbewertungen und Preis-Leistungsverhältnis gehören zu einem vollständigen Testbericht, ebenso wie zusätzliche Eigenschaften wie UV-Schutz, Reißfestigkeit und Handhabung. Die verfügbaren Stärken sind vor allem für sehr fehlsichtige Träger interessant. Deshalb bekommen Modelle, die in einer großen Bandbreite erhältlich sind, einen Pluspunkt im Kontaktlinsen Test.

Externe Kontaktlinsen Tests & Testberichte